Sicherheit im Straßenverkehr: Verkehrsparcours für KIDS auch in Karlsruhe und dem Landkreis Karlsruhe

Mit dem Verkehrsparcours für KIDS setzen sich die UKBW und die Landesverkehrswacht BW für mehr Verkehrssicherheit bei Kitakindern ein

Die Verkehrswacht Karlsruhe beteiligt sich an der  Aktion mit ausgebildeten Moderatoren

Bei Grün gehen und bei Rot stehen: Um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen, müssen Kinder das richtige Verhalten zunächst lernen. Die Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V. (LVW) und die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) bieten ab sofort ein Verkehrstraining fürKitakinder an. Beim „Verkehrsparcours für KIDS“ erlernen Kitakinder die ersten Verkehrsregeln spielerisch. Die Buchung des Parcours ist für Kindertagesstätten in Baden-Württemberg kostenfrei.

Altersentsprechend werden die Kitakinder an die Verkehrserziehung herangeführt. Dazu werden Spielfahrzeuge genutzt, die bei fast allen Kindern zuhause und im Kindergarten zur Fortbewegung dienen: Rutschfahrzeuge. Diese sind zur Vermittlung erster Sicherheitsregeln gut geeignet, da sie den Transfer von Spiel in die Verkehrsrealität erleichtern.

Burkhard Metzger, Präsident der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V. erklärt: „Mit KIDS macht Verkehrserziehung Spaß. Unsere qualifizierten Teams aus den Verkehrswachten vermitteln mit pädagogischem Gespür, wie sich Kinder sicher an einer Ampel oder an einem Zebrastreifen verhalten können. Damit leisten die vielen Ehrenamtlichen in den Verkehrswachten einen entscheidenden Beitrag zu mehr Kinderschutz im Straßenverkehr.“

Tanja Hund, Geschäftsführerin der UKBW betont: „Sichere und gesunde Kinder – das ist unser Ziel! Mit dem ‚Verkehrsparcours für KIDS‘ ermöglichen wir Kindern das Eintauchen in eine sichere und alltagsnahe Verkehrswelt. Wir freuen uns sehr, mit unserer UKBW-Akademie Teil dieses mobilen Angebotes zu sein.“

Durch regelmäßige Bewegung nehmen Kinder sowohl ihren Körper, als auch ihre Umgebung besser wahr. Bei der späteren Verkehrserziehung, z.B. beim Schulwegtraining oder bei der Radfahrausbildung, kann sich ein guter Bewegungsablauf positiv auswirken. Deswegen setzt dieser Verkehrsparcours der UKBW und der Landesverkehrswacht bereits in der Kita an: Spielerisch wird nicht nur der Spaß an Bewegung gefördert, sondern es werden auch erste Verkehrsregeln vermittelt.

Ältere Kitakinder, deren kognitive und motorische Fähigkeiten besser entwickelt sind, können in kleinen E-Autos die ersten Regeln erlernen. Sie bringen gerade bei den älteren Kindern zusätzlich ein Spannungsmoment und eine körperliche Herausforderung mit sich. Begleitet werden die Kinder hierbei von ausgebildeten Moderierenden der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e. V.

Der Verkehrsparcours für KIDS ist für Kindertagesstätten in Baden-Württemberg.

Eine Initiative für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr

Der Verkehrsparcours für KIDS ist eine Initiative der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V. und der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) für Verkehrserziehung in Kindergärten. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Wiedeking-Stiftung.

Fahrradspende der Firma MiRO

Viertklässler üben auf MiRO-Rädern sicheres Verhalten

Sicherheit liegt den Menschen bei MiRO am Herzen – in der Raffinerie ist es die Arbeits- und Prozesssicherheit. Ebenso eine Herzensangelegenheit: Kinder auf ihr sicheres Verhalten im Straßenverkehr vorzubereiten. Daher unterstützt die MiRO die Verkehrswacht im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bereits seit 2005 bei ihrem Engagement für die Jugendverkehrserziehung.

Pro Jahr werden im Stadt- und näheren Landkreis Karlsruhe rund 4.000 Schüler auf dem Rad geschult. Die Kinder sollen in die Lage versetzt werden, komplexe oder gefährliche Verkehrssituationen zu erkennen und angemessen zu reagieren, damit es gar nicht erst zu Verkehrsunfällen kommt. Die Theorie wird den Kindern im Schulunterricht vermittelt, für das praktische Training ist die Verkehrspolizei mit erfahrenen Vollzeitkräften zuständig.

Die Übungsfahrräder müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Hierbei wird die Verkehrswacht Karlsruhe von MiRO finanziell unterstützt. Von unserer Spende 2021/22 in Höhe von 7.700 EURO konnten 24 Trainingsräder angeschafft werden.

Bei der Spendenübergabe an den Vorsitzenden der Verkehrswacht Karlsruhe, Herrn Polizeivizepräsidenten a. D. Roland Lay, durften wir die Viertklässler der Eichendorffschule in der Waldstadt vor dem Start der Pfingstferien beim Training auf „unseren“ Fahrrädern beobachten. Diese waren mit Begeisterung, Eifer und höchster Konzentration voll bei der Sache! „Wir sind sehr dankbar für die erneute Spende der Fa. MIRO“, erläuterte Roland Lay. Bei den vielfältigen Aufgaben zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und gerade bei der Verkehrsprävention der Kinder seien solche finanzielle Zuwendungen beispielgebend.

Geschäftsführer Markus Scheib erklärt, warum sich MiRO schon seit 18 Jahren für die Jugendverkehrserziehung einsetzt: „Kinder sind im Straßenverkehr die schwächsten Teilnehmer. Sie durch ein Radfahrtraining unter möglichst realistischen Bedingungen aber ohne echte Gefahren so früh wie möglich auf eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten, halten wir daher für äußerst wichtig. Sie müssen die Verkehrsvorschriften und -schilder kennen und gefährliche Verkehrssituationen richtig einzuschätzen lernen. Hierbei unterstützen wir gerne und freuen uns, dass die Viertklässler im Stadt- und Landkreis Karlsruhe auf „unseren“ Fahrrädern üben.“

MiRO wünscht: „Allzeit eine sichere Fahrt auf Euren Rädern, liebe Kinder!“

Verkehrswacht im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e.V.

Seit ihrer Gründung 1953 engagiert sich die gemeinnützige Initiative für Verkehrssicherheit im Straßenverkehr getreu dem Motto: Vorbeugen ist besser als heilen!

Die Verkehrssicherheitsarbeit beginnt bereits im Kindergarten mit dem Schulwegtraining für die ABC-Schützen und wird in den Schulen mit der Radfahrausbildung der Viertklässler in drei stationären und einer mobilen Jugendverkehrsschulen fortgesetzt.

Die Verkehrswacht Karlsruhe engagiert sich aber nicht nur für die Verkehrserziehung der Jüngsten, sondern sie organisiert auch Rollator-Trainings in Seniorenheimen, betreibt Verkehrsübungsplätze für Fahrsicherheitstrainings mit dem PKW und Motorrad oder – noch relativ neu und zunehmend wichtig – Pedelec-Training.